Ausbilder werden, Leben retten - Erste-Hilfe-Blog


Alexander studiert Geographie und arbeitet am Wochenende als Ausbilder für Erste Hilfe Kurse. Eigentlich erhält er genug BaföG, doch dann wurde seine Oma pflegebedürftig. In der ganzen Familie wurde hin und herüberlegt, wie man am besten mit der Situation umgehen könnte. Das Verhältnis zur Oma war schon immer gut und sie im Kopf topfit. Alex’  Oma legte viel Wert darauf, dass alle weiterhin ihr Leben leben und erst recht wollte sie nicht von ihrem Enkel gepflegt werden. Die gemeinsame Zeit sollte von Freude und Zwanglosigkeit geprägt sein. Also legten alle Familienmitglieder zusammen und beauftragten einen Seniorenservice, Bekannte hatten von http://www.24h-seniorservice.de/pflege-24.html erzählt. Alexander schaute sich nach Nebenjobs um, er konnte nur am Wochenende arbeiten, um sein Studium nicht zu vernachlässigen und er wollte etwas sinnvolles tun.
Durch Zufall erfuhr er von der Möglichkeit, Ausbilder zu werden und bewarb sich umgehend. Das Auswahlverfahren war großartig, ebenso die anderen Mitarbeiter, Alexander sollte erstmal einen Kurs besuchen, um sich darüber im Klaren zu werden, was es heißt, Ausbilder zu werden. Man muss reden können und auf verschiedene Menschen zugehen, auch der Stoff muss natürlich sicher beherrscht werden. Alexander war schon immer ein offener Typ, gerade der Kontakt mit Menschen faszinierte ihn. Als Geologe war er fachfremd, aber genau dieser neue Bereich des Wissens, den er zuvor nie berührt hatte, machte die Faszination aus. „Letztendlich sind es ja genau die Leute, die vielleicht zuerst an einer Unfallstelle stehen und Leben retten.“ Bemerkt er überzeugt. Ein Ausbilder wird durch die ständige Wiederholung auch nicht vergessen, was zu tun ist, eine beruhigende Sicherheit.
Als beide Seiten einverstanden waren und wussten, dass die Zusammenarbeit gewünscht ist, begann Alexander seine Ausbildung, lernte für jedes Modul, was man wissen muss, wie man den Erste Hilfe Kurs Besuchern den Stoff vermittelt und praktisch arbeitet. „Am besten fand ich die Idee, zwei Teilnehmer auf Stühle zu setzen, die das Auto simulieren, sie stellten sich bewusstlos und die anderen mussten sie aus dem Auto heraus bekommen.„ Der ganz große Test, bevor Alexander sich Ausbilder nennen durfte, war dann auch nicht so schlimm. „Wenn man vorbereitet ist und mit Leidenschaft bei der Sache, dann schafft man das auf jeden Fall.“ 
So verdient er nicht nur für seine Oma dazu, er lernt auch für das Leben, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Job erfüllt und nach einem Kurstag besucht er seine Oma. Dann haben beide Zeit, über die schönen Dinge des Lebens zu reden, eine großartige Belohnung für beide Seiten.


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